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LaTex + Texmaker


Ich benutze schon sehr lange und sehr gerne LaTex in Verbindung mit dem Texmaker zum Erstellen von Textdokumenten mit mathematischer Syntax oder für längere (wissenschaftliche) Ausarbeitungen. Aber auch für Briefe ist es bestens geeignet und besonders jetzt im Studium ein sehr praktisches System. Es kam öfter vor, dass ich darauf angesprochen wurde, wie LaTex genau zu benutzen ist und wie man es überhaupt installiert bekommt. Als Antwort versprach ich immer ein kleines HowTo auf meinem Blog zu hinterlassen und diesem Versprechen komme ich heute endlich nach :-) .
Auch dieses mal gibt es wieder zwei Tabs für jeweils ein Betriebssystem. OS X steht mir nicht zur Verfügung, daher fällts weg.

Erstmal allgemein, LaTex ist eine logische Markup-Language, die alle notwendigen Programme zur Verfügung stellt, die zum Erzeugen von DVI, Postscript und PDF benötigt werden. Zusätzlich sind viele Schriften, Syntax-Symbole, Layout-Normen, usw. enthalten. LaTex benötigt zur Benutzung eine Entwicklungsumgebung, in diesem Fall benutze ich den einfach gehaltenen Texmaker, aber es können auch viele andere benutzt werden, zum Beispiel TeXlipse für Eclipse.

Ubuntu 11.04 / 11.10


Ubuntu 11.04 / 11.10:

Für die Installation auf einem Ubuntu System müssen folgende Befehle zeilenweise ausgeführt werden:

chris@Chris-PC:$ sudo apt-get install texlive-latex-base
sudo apt-get install texmaker
sudo apt-get install texlive-fonts-recommended
sudo apt-get install texlive-science

 
Anschließend kann der Texmaker direkt benutzt werden.

 

Windows 7


Windows 7:

Für die Installation auf einem Windows System muss zuerst MiKTeX heruntergeladen und installiert werden. Bisher habe ich problemlos den “Net Installer” verwenden können. Ich empfehle im Setup die Variante complete auszuwählen, sonst müssen einige Pakete später nachgeladen werden. Insgesamt ist MiKTeX für Windows deutlich größer, da zum einen Inhalte aus der Unix-Welt gebraucht werden und es zum anderen zusätzliche Programme mitgeliefert.

Als Entwicklungsumgebung muss noch der Texmaker installiert werden. Dies gestaltet sich wie jedes andere Programm.

 
 

Wenn alles installiert ist und Ihr den Texmaker öffnet, sieht das Ganze so aus:

Um ein erstes Dokument zu erstellen könnt Ihr einen LaTex Generator verwenden, zum Beispiel diesen hier. Im Texmaker anschließend “Schnell generieren” sowie “PDF generieren” auswählen und links neben “Schnell generieren” den Pfeil anklicken. Dann sollte auf der rechten Seite die generierte PDF erscheinen.


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Ruby unter Ubuntu 11.04 / Windows 7


Das Studium startet und in unserem ersten Programmieren-Modul beginnen wir mit Ruby. Die Installation von Ruby auf meinem Development-Rechner mit Ubuntu 11.04 war ansich überhaupt kein Thema, nur der Debugger funktionierte anfangs nicht ordentlich. Im folgenden einmal, wie die Installation abläuft. Das Ganze habe ich auf zwei Systemen erfolgreich testen können.

Da unsere Labore mit Windows arbeiten und auch die Klausuren mit Windows und Netbeans geschrieben werden, gibt es auch nochmal ein HowTo Ruby für Windows 7 im zweiten Tab. Die Installation gestaltet sich jedoch ziemlich ähnlich wie unter Ubuntu, nur das einige Schritte weg fallen.

Ubuntu 11.04


Ubuntu 11.04:

Zuerst benötigen wir GIT, Ruby, Curl und Aptitude:

chris@Chris-PC:$ sudo apt-get install git ruby curl aptitude

 
Als nächstes installieren wir den Ruby enVironment Manager (kurz: rvm), mit dem mehrere Ruby Versionen verwaltet werden können. Die Installation unterscheidet sich jedoch bei einem Single-User System zu einem Multi-User System. Folgender Befehl wird für ein Singe-User System verwendet. Weitere Tipps erhaltet Ihr hier auf der RVM-Seite.

chris@Chris-PC:$ bash < <(curl -s https://rvm.beginrescueend.com/install/rvm)

 
Nun muss die .bashrc aus dem Home-Verzeichnis geändert werden. Dies geht mit folgendem Aufruf:

chris@Chris-PC:$ nano .bashrc

 
In der Datei muss folgendes geändert werden:

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if [[ -n "$PS1" ]]; then #vorher: [ -z "$PS1" ] && return
 
#Am Ende der Datei "fi" hinzufügen:
[[ -s "$HOME/.rvm/scripts/rvm" ]] && source "$HOME/.rvm/scripts/rvm" # Load RVM into a shell session *as a function*
fi

Die Datei mit Strg+O speichern und mit Strg+X schließen.

 
Mit folgendem Befehl machen wir RVM bekannt:

chris@Chris-PC:$ source ~/.rvm/scripts/rvm

 
Nun sollte RVM schonmal laufen. Dies testen wir mit:

chris@Chris-PC:$ rvm notes

Wenn RVM die eigene Versionsnummer und “loaded” zurück gibt, ist schonmal alles in bester Ordnung.

 
Für eine reibungslose Nutzung von RVM werden noch einige Libraries benötigt (aus den Notes entnommen). Diese installieren wir ebenfalls:

chris@Chris-PC:$ sudo aptitude install build-essential bison openssl libreadline5 libreadline-dev curl git-core zlib1g zlib1g-dev libssl-dev vim libsqlite3-0 libsqlite3-dev sqlite3 libreadline-dev libxml2-dev git-core subversion autoconf

 
Für die Einrichtung von Gems brauchen wir noch zlib:

chris@Chris-PC:$ rvm pkg install zlib

 
Nun installieren wir die gewünschte Version 1.9.2 von Ruby. Es können zusätzlich noch weitere Ruby Versionen hinzugefügt werden. Die verfügbaren Versionen sind im “MRI Rubies”-Part der Rückgabe von “rvm list known” aufgeführt.

chris@Chris-PC:$ rvm install 1.9.2

 
Im gleichen Zuge erklären wir die Version 1.9.2 zum Standard:

chris@Chris-PC:$ rvm --default 1.9.2

 
Ruby 1.9.2 ist damit erfolgreich installiert. Nun fehlt noch der Debugger. Dazu werden erstmal folgende “Gems” hinzugefügt:

chris@Chris-PC:$ gem install dev-utils linecache19 ruby-debug19 ruby-debug-ide19

 
Als nächstes prüfen wir, in welchem Ordner Ruby genau ausgeführt wird, damit wir den entsprechenden Pfad im “Environment” eintragen können.

chris@Chris-PC:$ gem environment

RubyGems Environment:
- RUBYGEMS VERSION: 1.8.10
- RUBY VERSION: 1.9.2 (2011-07-09 patchlevel 290) [x86_64-linux]
- INSTALLATION DIRECTORY: /home/chris/.rvm/gems/ruby-1.9.2-p290
- RUBY EXECUTABLE: /home/chris/.rvm/rubies/ruby-1.9.2-p290/bin/ruby
- EXECUTABLE DIRECTORY: /home/chris/.rvm/gems/ruby-1.9.2-p290/bin
- RUBYGEMS PLATFORMS:
- ruby
- x86_64-linux
- GEM PATHS:
- /home/chris/.rvm/gems/ruby-1.9.2-p290
- /home/chris/.rvm/gems/ruby-1.9.2-p290@global
- GEM CONFIGURATION:
- :update_sources => true
- :verbose => true
- :benchmark => false
- :backtrace => false
- :bulk_threshold => 1000
- REMOTE SOURCES:
- http://rubygems.org/

 
Wir kopieren den Pfad, der hinter EXECUTABLE DIRECTORY angezeigt wird, in die Zwischenablage und öffnen die Environment-Datei:

chris@Chris-PC:$ sudo nano /etc/environment

 
Hier fügen wir am Ende der PATH Variablen den Executable-Pfad mit einem Doppelpunkt vorweg an:

1
PATH="/usr/local/sbin:/usr/local/bin:/usr/sbin:/usr/bin:/sbin:/bin:/usr/games:/home/chris/.rvm/gems/ruby-1.9.2-p290/bin"

 
Geschafft! Jetzt installieren wir noch die Entwicklungsumgebung “Netbeans” und starten anschließend den Rechner neu.

chris@Chris-PC:$ sudo apt-get install netbeans

 
Nach dem Neustart öffnen wir Netbeans und installieren über “Tools” -> “Plugins” -> “Available Plugins” das “Ruby and Rails” Plugin.
Abschließend aktualisieren wir alle vorhandenen Ruby-Gems über “Tools” -> “Ruby Gems” -> “Updated” und (unten) “Update All”.
Damit sind wir fertig und das Proggen kann beginnen ;) .

 

Windows 7


Windows 7:

Zunächst laden wir die gewünschte Ruby Version hier herunter und installieren diese zum Beispiel nach “C:\Ruby192″ (bei der Version 1.9.2).
Anschließend downloaden wir noch das DevKit für Windows und entpacken es nach “C:\DevKit”.
Nun wechseln wir in die Eingabeaufforderung und geben folgendes Zeile für Zeile ein:

cd c:\devkit
ruby dk.rb init
ruby dk.rb install
gem install dev-utils linecache19 ruby-debug19 ruby-debug-ide19

 
Abschließend benötigen wir noch die Entwicklunsumgebung Netbeans, herunterladbar hier (JDK, falls nicht vorhanden, gibt es hier).

Das Ruby-Plugin einfach über “Tools” -> “Plugins” -> “Available Plugins” -> “Ruby and Rails” Plugin auswählen und installieren.

Zusätzlich aktualisieren wir alle vorhandenen Gems über “Tools” -> “Ruby Gems” -> “Updated” und (unten) “Update All”.

Fertig ;)

 
 


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Elementarfragen


Ich habe noch eine kleine Perle in den weiten des Internets gefunden, die vielleicht den ein oder anderen interessieren könnte. Es handelt sich um den Blog “Elementarfragen”, der Podcasts im Interview-Format zu verschiedenen Themen aus den Bereichen Wissenschaft, Politik, Kultur, Medien und Technik anbietet. Die sehr informativen Interviews führt der Betreiber Nicolas Semak in einer sehr ausführlichen Art und Weise mit seinen Gesprächspartnern, unter denen sich auch einige prominente Personen befinden, wie zum Beispiel Harald Lesch oder Martin Pittenauer und Dominik Wagner von “The Coding Monkeys” (Softwareentwicklung). Auch Florian Freistetter von ScienceBlogs.de, den ich immer gerne lese, kommt in der ersten Folge ausführlich zu Wort.

Als meinen Favoriten möchte ich das Interview mit Geowissenschaftler Prof. Dr. Donald Dingwell mit dem Spezialgebiet der experimentellen Vulkanologie hervorheben. Er erzählt von der Natur der Vulkane, sowie deren Einfluß auf den Menschen und die Entwicklung unseres Planeten.

Bisher wurden sieben Interviews geführt, die alle etwa 2 Stunden lang sind und unterschiedlich ins Detail gehen. Schon bald sollen weitere Folgen erscheinen, so schreibt Nicolas auf Twitter. Hört also mal rein :-) .

Hier geht es zu Elementarfragen.de:


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Online-Vorlesungen für Informatiker


Neben Prof. Dr. Harald Lesch (alpha-Centauri) gehört er inzwischen zu meinen Favoriten: Prof. Dr. Jörn Loviscach von der FH Bielefeld. Er bietet auf seinem Youtube-Channel seine Online-Vorlesungen zu den Themenbereichen Mathematik und Informatik öffentlich an. Für seine Vorlesungen benutzt er einen Tablet-PC (durchaus gängig an Unis), auf dem ein von ihm entwickeltes Programm eine karierte Schreibblock-Oberfläche mit verschiedenen Funktionen bereit stellt. Diese beschreibt er interaktiv mit einem Tablet-Stift und kann damit typische Funktionen abrufen, zum Beispiel das Ändern der Farbe oder das verschieben ganzer Blöcke. In späteren Videos ist nicht mehr nur der Stift-Cursor zu sehen, sondern Loviscach lässt eindrucksvoll seine eingescannte Hand (inklusive Arm) über die Bildfläche bewegen oder blendet sich hinter der interaktiven Schreibfläche ein, während der virtuelle Schreibblock zu einer karierten Glaswand wird, die seine farblich invertierten Skizzen im Vordergrund belässt. Die Bildschirmausgabe projiziert er für seine Studenten auf eine Leinwand, die zeitgleich für Youtube mitgeschnitten wird.

Im Gegensatz zu vielen anderen Professoren, die ihre Vorlesungen online veröffentlichen, programmiert er im Informatikpart alles live in der Entwicklungsumgebung. Dabei begleiten ihn natürlich auch einige Tippfehler und unbeabsichtigte Kompilierungsfehler, die er in der Aufnahme generell mit einem “Upsi” kommentiert und in Youtube per Feldeinblendung korrigiert.

Für den idealen Einstieg in seine Vorlesungen:

(Empfehlung)

Alle weiteren Videos (und Playlisten) von Prof. Dr. Jörn Loviscach findet Ihr auf Youtube oder über die Videosektion seiner Homepage.

Erwähnenswert sind außerdem die Online-Vorlesungen der Technischen Universität Clausthal mit Prof. Dr. Gabriel Zachmann. Besonders sehenswert ist Informatik II. Zachmann beschreibt unter anderem sehr anschaulich den Overflow-Bug im Boardcomputer der Ariane 5, die mit 4 Satelliten an Bord im Juni 1996 kippte und explodierte.


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DeinChristian.de startet!


Wir schreiben das Jahr 2011, ein wackerer Krieger ist gerade dabei seine mächtigen Werkzeuge (Eclipse und *hust* ein großes Bildbearbeitungsprogramm) in der Schmiede zu schärfen, um sich fertig für den Kampf gegen WordPress zu machen. Die Schlacht um das einfache Blog-System mit seiner hohen Verbreitung und dem gerade mal ausreichenden Funktionsumfamg hält schon ein paar Wochen an, doch der Sieg ist nahe und der ruhmreiche Tag wird kommen… Zumindest ist dieser Blog bereits eingenommen :-) . Doch tummeln sich einige aufsässige Plugins in diesen Tiefen der Verzeichnisse, die mit viel Magie und unnötigen Fähigkeiten ihre Macht gegen unseren Krieger richten. Die Schlacht bis zum optimalen Zustand wird noch einige Zeit andauern ;)

South Park Chris

In den letzten Jahren haben sich sehr viele Snippets, Scripte, Tools, Utilities etc. angesammelt, die schon lange ein Zuhause suchen. Bei einigen bedarf es schon wieder einer Generalüberholung und andere sind noch gar nicht vollständig entwickelt worden. Aber diese Plattform soll auch meine Motivation beflügeln und Anreize schaffen diese für die Allgemeinheit zu veröffentlichen. Zudem hoffe ich auf rege Beteiligung an Ideenfindungen für Features oder neue Applikationen. Natürlich plane ich nicht nur Webseiten oder Betriebsysteme zu bereichern, sondern auch über interessante Entwicklungen, Ereignisse oder Fundstücke aus dem Internet zu schreiben. Den Themenbereich sind daher nicht 100% festlegt. Gibt noch einige “Vielleichts”, zum Beispiel könnte es sein, dass ich vielleicht einen großen Themenbereich auf eine weitere Seite (123-scripts.de) auslagere. Die dann anstehende Schlacht wird aber nicht gegen WordPress geschlagen, sondern eher gegen Drupal oder ein eigenes CMS.

In der Startphase fehlt es jedenfalls noch an einigen der geplanten interaktiven Möglichkeiten, da diese noch keinen Inhalt haben.

Abschließend noch ein kleiner Test des Syntax-Plugins:

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public static void main(String[] args) {
  Hund derHund = new Hund("Hasso");
  Person diePerson = new Person("Tristan");
  derHund.Beiße(diePerson);
}

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